heute morgen noch schön an der Rhone entlang, begeistert sind wir immer weiter von dem Panorama. Wir sind uns einig, das tut gut!!!Wir können uns nicht satt sehen. So geht es also von St. Maurice nach Villeneuve. Wieder fließt ein Fluß in einen See. Diesmal die Rhone in den Genfer See. Wir waren gespannt und sind jetzt fast überfordert von dem Stimmungswechsel.
Unser Ziel ist Montreux. Auf einmal Tourismus, viele Menschen. Ein krasser Unterschied zum bisherigen erlebten. Das zeichnet auch den elementaren Unterschied zwischen den letzten Radreisen aus. So viele verschiedene Facetten von Landschaften auf einer Reise hatten wir noch nie.
Montreux war wundervoll!!! Die Stadt der Musik, des Jazz Festivals im Juli, des mediterranen Erscheinungsbildes durch sorgfältig gepflegte Bepflanzung, das heutige Wetter mit strahlendem Sonnenschein tut sein übriges. Selbstverständlich besuchen wir die Statue von Freddie Mercury. Blumen sind dort niedergelegt und wir reihen uns für das übliche Foto ein. Alle Häuser aus der Belle Époque (Zeitspanne von etwa 30 Jahren um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert) sind unglaublich gut erhalten. Man kann sich richtig vorstellen wie die Schönen, Reichen damals auf den Balkons standen und auf den Promenaden flanierten.
Und wieder, was für ein Unterschied zu unserem Standpunkt heute Morgen – und das mit dem Rad. Wir nehmen einen wunderbaren Moment aus Montreux mit und radwandern weiter Richtung Lausanne. Unser Radweg führt anders als erhofft nicht direkt am Genfer See entlang. Leider viel zu viel an befahrenen Schnellstraßen, ja schon mit deutlich gekennzeichneten Radbereichen, aber die Geräuschkulisse macht uns zu schaffen, kommen wir doch gerade aus den Bergen.
In Lausanne wird schnell klar dass man nur begrenzt aufnahmefähig ist. Den Besuch der Kathedrale müssen wir ausfallen lassen. Vorbei am Olympischen Museum in Lausanne, an den wunderbar gelegenen Sportstätten für Tennis Hockey, Fußball und Beachvolleyball und einer unglaublichen Aussicht. Die Lage der Universität in Lausanne ist spektakulär.
Unsere Unterkunft haben wir in Morges gebucht 10km hinter Lausanne. Unser Navi führt uns in Radfahrerverbotene Gebiete,- obwohl es ein Radfahrnavi ist 😉 wir gehen schiebend diesen lauschigen Pfand entlang des Genfer Sees, die Sonne steht tief, der See glitzert… sehr sehr schön. Unser Kopf ist voll mit Einrücken, wir kriegen alles nicht mehr sortiert und wissen heute nicht so recht wie es weitergehen soll.
So bitter wie es ist, aber auf Genf haben wir so gar keine Lust….
















Beneidenswert, was Ihr alles sehen und erleben dürft.
Bon courage weiterhin!
À bientot (das circonflexe kriege ich leider nicht hin)
Birgit
Die Fotos sind wirklich sehr beeindruckend, ich kann mir vorstellen,
dass ihr unschlüssig seid, wie es weitergeht. Aber das ist doch ganz
einfach, ihr habt doch kein Pflichtprogramm. Jeden Morgen neu planen,
einfach nach Lust und Laune weiter fahren.
Danke für den schönen Bericht, Gruß Marianne