wir können es kaum glauben. Wie lange haben wir davon geredet, geträumt, darüber nachgedacht, philosophiert und vorbereitet.
Schnellstraßen, wahnsinnig viel Verkehr und ein Stücke Bahnstrecke waren nötig und plötzlich steht man da und begreift es gar nicht. Wir haben es geschafft. Haben uns mit den Rädern quer durch Mittel und Südeuropa bewegt.
Die Großstadt euphorisiert natürlich im ersten Moment nicht so wie z. B. die hinter uns liegenden Pyrenäen und weil es das Ende unserer Reise ist, sind wir natürlich auch nicht nur glücklich – aber trotzdem, we did it!!!! (Es fehlte das applaudierende Empfangskomitee 😉 Und wir haben unser Ziel erreicht. Das fühlt sich unglaublich gut und mächtig an. Mit dieser Reise haben wir die meisten km in einem Stück hinter uns gelegt.
Als Unterkunft fiel unsere Wahl wieder auf Airbnb. Wir finden in der Neustadt Barcelonas einen Unterkunft, in der wir die Räder mit Fahrstuhl auf unseren Balkon deponieren können. Ab morgen haben wir hier in dieser Stadt zwei Projekte. Zunächst wollen wir die Stadt erkunden.

Zum Zweiten müssen wir kreativ werden um Kartonagen für unsere Fahrräder zu finden, damit wir diese ordnungsgemäß für Eurowings verpacken können, damit wir sie als Sportgepäck mit in den Flieger bekommen. Ja, wir haben uns das erste Mal für einen Rückflug entschieden, wir sind einfach zu weit weg von zu Hause. Mal schauen wie es klappt. Gebucht ist zumindest alles. Susi hat ja schon als Reiseprofi etwas vorweg recherchiert. 😉

Es wird nicht ganz einfach, zumal sich dann ja auch die Frage stellt wie wir dann auf den Rädern mit der Verpackung oder mit den verpackten Rädern dann mit Gepäck auf dem Arm dann zum Flughafen. Bin schon gespannt wie sich das löst, eins nach dem anderen.
Unser Sprachproblem ist dabei natürlich nicht hilfreich. Wir fahren einige Fahrradhändler an, in der Hoffnung, dass diese ihre Verpackungen noch nicht entsorgt haben, was aber leider der Fall war, dennoch konnte man uns zumindest helfen mit Spezialwerkzeug schon einmal die Pedale zu lösen. Die müssen für den Transport nämlich genauso demontiert werden wie Lenker, Vorderrad und Sattel. Danach die Luft aus den Reifen und ab in den Karton.
Diese erstehen wir dann in einem Carrefour einem riesigen Supermarkt in Form von 6 Umzugskartons pro Rad, Klebeband und Cuttermesser und Folie und hoffen, dass uns morgen unsere jahrelange Packerfahrung zu Gute kommt. So lange kleben bis alles hält 😉
Barcelona ist beeindruckend. Ein so gutes Radfahrnetzwerk habe ich das letzte Mal in Amsterdam erlebt. Ruckzuck kommt man von einem Hotspot zum anderen. So sehen wir die imposante Kirche Sagrada Família, verspielte Gebäude aus der Hand von Antoni Gaudí wie z.B. das Casa Milà und das Casa Batlló, die 1 km lange Passage La Ramblas, wir fahren die Steigungen hoch zu Gaudis Park Güell, hier wieder verspielte Mosaikbauten und den grandiosen Weitblick auf Barcelona. Zwischendurch Espresso und Aperol, so wie es sich für Touristen gehört.
Wir decken uns mit Lebensmitteln ein und verkrümeln uns wohlig auf den Balkon. Morgen kommt der letzte Tag, wir werden etwas wehmütig…





















Was für eine grossartige Leistung. Ich gratuliere zu eurem enormen Durchhaltevermögen. Diese vielen Eindrücke werden sicher noch lange nachwirken. Es war schön eure Berichte zu lesen und die Bilder anzuschauen. Ein bisschen war man dabei, bequem vom Sessel aus 😀 Kommt gut zu Hause an, Ciao= Lilly