wir sind sehr müde und erschöpft. Wir merken, dass bei diesem Unternehmen für uns guter Schlaf elementar wichtig ist. Ich mag gar nicht daran denken was mit mir los ist, wenn das Notzelt mal aktiv werden muss 😉 dann brauche ich bestimmt einen halben Tag um alles wieder an seinen Platz zurecht zu ruckeln.

Nun passt aber wieder alles. Heute haben wir nur eine kurze Strecke, es ist auch nicht so heiß, es regnet sogar…. und sobald wir auf den Rädern sitzen ist wieder alles gut.

Beim Kloster Holzen machen wir halt und spazieren durch die Klostergärten, immer öfter werden wir angesprochen wo die Reise hingeht und bekommen Tipps wohin man gehen sollte, oft werden auch Geschichten aus der Vergangenheit hervorgekramt, wenn man uns so bepackt begegnet. Wir haben das Gefühl, dass solche Gespräche mehr gesucht werden als sonst. Kontakte im Freien und Austausch mit Menschen. Vielleicht hat das auch mit dem Kontaktentzug zu tun…?

Danach rollen wir ganz antspannt an der langsam größer werdenden Lech entlang immer mit feinem Regen, während ihr in Hamburg und Umgebeung immer noch in der Hitze glüht (das muss auch so sein, bis alle unsere Ventilatoren ausverkauft sind ;-)…

In Biberauch fahren wir noch an einer ganz besonderen Kirche vorbei. Hier haben sich der kleine Wolfgang Amadeus Mozart und Josep Sigmund Eugen Bachmann einen Orgelwettstreit gegeben. Diese beiden Wunderkinder waren damals 10 und 12 Jahre alt.

Wir freuen uns sehr heute schon nachmittags in unserer Unterkunft zu sein, so bleibt Zeit zum Ausruhen. Wir sind diesmal richtig happy mit unserer Unterkunft und genießen es in vollen Zügen und lassen den Abend im Biergarten ausklingen.

2 Gedanken zu „Spatzen pfeifens von den Masten…

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