was für ein Tag heute. Wir können ihn kaum zusammenfassen.
Wir starten in Fürstenfeld und fahren geführt durch die Eurovelo9 wieder durch unschlagbare Landschaft. Bestes Wetter, Ruhe und Natur und unsere Räder rollen.
Durch unseren Radreiseführer waren wir bereits vorbereitet, heute erwarten uns wieder einige Buckel aus dem buckligen Land. Vier Stück sollten es werden, jeder für sich 400 Höhenmeter auf kurze Distanz. Eigentlich völlig überflüssig, kaum hat man sich hochgekämpft und wieder abgerollt – heißa schon geht es wieder los.
Wir ackern und schwitzen, diesmal unterlief uns kein Richtungsfehler. Schieben war aber mit unserem Marschgepäck trotzdem zeitweise nötig. Was vor kurzem noch Marillen waren sind hier am Rand vom Burgenland und der Steiermark deutlich das Kürbiskernöl. Das wird nämlich auch hier an jeder Ecke angepriesen und die Felder liegen voll von Kürbissen.
Ab mittags versuchen wir eine Unterkunft für heute Nacht zu finden. Leider wenig erfolgreich. Wir beschließen erstmal weiter Richtung Bad Radkersburg zu fahren. Hier erwarten wir mehr Möglichkeiten für Unterkünfte. Etwas schwierig ist es sicher auch, weil wir Freitag Abend haben.
Der Himmel zieht sich zu. Wir nehmen die letzte Steigung in Angriff bei St. Anna am Aigen. Oben angekommen fängt es an zu tröpfeln, deshalb haben wir nicht viel Zeit uns zu feiern. Wir rollen abwärts, der Regen wird immer heftiger und wir haben immer noch keinen Plan für die Nacht. Geitesgegenwärtig stoppt Ralf an einem Bushaltehäuschen, dort sichern wir die Räder und in dem Moment öffnen sich die Schleusen, Gewitter mit Blitz und Donner und Sturm. Wir ziehen uns warm an und versuchen weiter telefonisch einen Unterkunft zu finden. Viele Absagen…;-( dann finden wir ein Gasthaus kurz vor Bad Radkersberg, das ein letztes Zimmer für uns hat.
Zum Abendessen werden wir ins Dorf geschickt. Hier ist ein Stadtfest, die Sonne scheint, als wäre nichts gewesen. Wir finden ein Plätzchen für Pizza, haben Livemusik im Hintergrund und freuen uns, dass wir diesen Tag wieder so gut geschafft haben.












Ihr seid ja so gut organisiert! In so kleinen Taschen alle Klamotten für alle Wetter, wo andere Leute für drei Tage Koffer schleppen.
Es macht Spaß, jeden Tag Eure Freude und Tatkraft zu erleben.
Was sagt man in den Bergen? Mir fällt nur ahoi ein. Auf ein Neues!
Liebe Grüße
Eure Birgit
Hallo ihr Abenteurer, das habt ihr ja gut geschafft. Die Klappstühlchen sind super, das war echt eine gute Investition, besser als ein Zelt. Und in Stadtfeste geratet ihr wohl auf jeder Reise. Weiterhin viel Spaß und bleibt gesund. Gruß aus dem hohen Norden.