es war immer das Gespräch von 40km. Wir sind erschöpft von den letzten drei Tagen mit dem ganzen Gebuckel in der buckligen Welt rund um Steiermark und Burgenland. Das ewige Auf und ab jeden Tag zehrt schon ein wenig. 😉

Hinzu kommt der Respekt, in ein Land zu reisen, in dem man noch nie war und kein Wort der Landessprache kennt. Die Sprache erschließt sich auch nicht in Schrift oder Wort, so wie es in Italien oder Spanien der Fall war. Wie ist der Grenzübergang zu erwarten in Sachen Corona und gelingt es uns auch hier eine gute Unterkunft zu finden.

Das waren die Fragen, die uns heute beim Frühstück beschäftigten. Auch hier tauchten wieder die lockeren 40km auf bei der Verabschiedung von unserem Gastgeberund wir juckelten los. Hier in Bad Radkersburg fiel es uns wieder vermehrt auf, deshalb müssen wir es kurz berichten. Inzwischen müssen wir nämlich schon schmunzeln über den Aufwand, der hierzulande betrieben wird, wenn jemand nullt an seinem Gebursttag. riesige Plakate werden demjenigen mit Hilfe der Geschwinidikeitsbeschränkung des entsprechenden Alters an die Eingangstür, die Pforte oder an den Zaun genagelt. – So etwas stelle ich mir bitte mal in Hamburg vor – mit peinlichen Bildern aus der Kind- und Jugendzeit… Als Krönung sahen wir heute bei der Abfahrt im Garten eines Geburstagskindes auch noch diesen wunderbaren Jägermeisterbaum zum 40ten…..

Wir folgen weiter der Eurovelo9, die auch gelichzeitig zum Murrradweg (cool dreimal rrr) wird. Guter Dinge radeln wir entlang der Murr, top Wetter leichter Rückenwind, viele Radler unterwegs für einen Wochenendausflug. Alles wunderbar. Die Murr wird immer breiter und vor lauter Genuss an der Natur, verpassen wir die Abfahrt in Spielfeld Richtung Slovenischer Grenze. Es fiel uns nach 5km auf … also schon mal 10km on top.

Nun wird es knifflig, an der Straße zurück. Wir stellen uns auf Tests, Impfausweise hochladen und sonstige Überprüfungen ein. Nichts davon fand statt, wir fuhren mit unseren bepackten Rädern zwischen stehenden LKWs, an leeren Grenzkontrollhäuschen vorbei, und… fertig. Jetzt sind wir in Slowenien. Und Slowenien meint es gleich ernst. Aus dem Rückenwind wird ein nicht zu knapper Gegenwind und kaum die Zollstrasse verlassen, die wird zur Autobahn, kommt ein Anstieg wo uns beiden nur noch Fragezeichen im Gesicht stehen. Selbst schieben ist hier extrem schweißtreibend denn die Sonne ist heute auch nicht zu knapp.

Irgendwie schaffen wir das aber immer – aber wir sind doch von den Beinen her sehr angestrengt, vier Tage nur „Buckel“ und genau hier fällt der Entschluss: wir brauchen eine vernünftige Unterkunft und zwar für 2 Nächte. Wir müssen uns etwas ausruhen und auf den neuen Abschnitt gründlich vorbereiten.

Maribor ist erreicht und wir können bei einem wunderbaren Abend auf dem Marktplatz anstoßen auf unser zweites Etappenziel: Maribor an der Drau. Wir haben eine perfekte, zentral gelegene Unterkunft gefunden und freuen uns auf Rast. Morgen werden wir uns vorbereiten für die Strecke von Maribor nach Triest und eins ist jetzt schon sicher: ohne Steigungen wird es auch hier nicht gehen.

Ein Gedanke zu „Unser nächstes Etappenziel: Maribor

  1. Hallo ihr Beiden. Diese Geburtstagsverkehrsschilder werden hier, im flachen Niedersachsen, auch vor die Türen oder in die Gärten gestellt, meist mit, dem Geburtstags`kind´ähnlich sehenden Strohpuppen, und oft auch mit Fahrrädern. Denn hier üben viele meiner Nachbarn diesen Fahrradreisesport aus. Alle Gebirgsfans(Haaresträub) Ich lese sehr gern eure Berichte und freue mich, dass ich nur eine sehr geringe Steigung zu bewältigen habe, wenn ich meine Brötchen aus dem Dorf hole(heute übrigens auch mit Regen)Ich wünsche weiterhin wunderbare Erlebnisse. Bleibt gesund. Ciao = Lilly

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