…in Ybbs Starten wir gut gestärkt unser letztes Stück an der Donau. Es rollt leicht mit Rückenwind Richtung Melk. Bald sehen wir am Horizont das beeindruckende Stift Melk „eines der schönsten und größten einheitlichen Barockensembles Europas. Seine großartige Architektur ist weltweit bekannt und ist UNESCO Welterbe„.

Mit dem Blick auf die Alpen radeln wir durch das Mostviertel wieder entlang eines kleinen Flusses durch das Pielachtal. Wir verfehlen durch den direkten Hinweis auf den Traisentalradweg unser eigentliches heutiges Ziel St. Pölten um 20km nach Süden und gelangen entlang der Traisen direkt nach Wilhelmsburg. Da das unserer Alpenüberquerung 20km näher ist, haben wir auch in diesem Jahr die Geburtsstadt meines Vaters nicht intensiver besucht. Aber vielleicht braucht das grundsätzlich einen speziell dafür abgestimmten Besuch.

Dennoch haben wir uns hier in Wilhemsburg in einer Wirtschaft von älteren Einheimischen beim Lesen von Taufschein und Urkunden von Birgits Vater, die in alter Kurrentschrift verfasst waren, helfen lassen. Dies verhalf uns dazu zu gehören 😉 es gab von der Tochter des Hauses gebrannten Marillenschnaps, Palatschinken für die Tupperdose für morgen und die Zusage uns beim Frühstück mit Brötchen für die Fahrt zu versorgen.

Als man hörte, dass wir als morgiges Ziel Mariazell ansteuern, war im ganzen Gastraum ein Raunen bzw. Lachen zu verzeichen. Das nehmen wir mal mit in die Nacht und sind um so mehr gespannt auf morgen.

Ein Gedanke zu „Wir sagen Tschüss Donau …

  1. Guten Morgen,
    endlich kann man schon mal nackte Beine sehen, ich bin gespannt wann die nackten Arme dazu kommen. Wenigstens scheint der Regen vorbei zu sein, jetzt muss es nur noch wärmer werden.
    Ich glaube, das mit dem „Engel“ war doch Stift Melk.
    Eure Fotostrecke ist eine Augenweide, und die bereiten täglich Freude.
    Weiterhin viele erfreuliche Begegnungen.

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