… weiter geht es auf der Eurovelo 10 Richtung Nykøbing. Wir sind etwas spät 😉 ausgiebig gefrühstückt, noch mit der Firma telefoniert und so dies und das. Wir waren die letzten Fahrradfahrer, die das Haus verlassen 😉 und wir waren trotz unseres Alters die Jüngsten Schlafmützen!!! Wir verlassen fast unbemerkt Lolland auf einer kurzen Brücke und kommen auf Falster an.

In Nykøbing gibt es erstmal Regen auf die Ohren, nicht kalt nur nass. Alles auf Rädern mit Satteltaschen geht dann erstmal zu Netto 😉 Großer Dachüberstand lädt zur Pause ein und erinnert ans Auffüllen von Reserven. Hier kommen auch wieder unsere Campingstühle zum Einatz. Nach dieser Pause auf unserer Liste der besonderen Pausenplätze reiht sich also der Netto Parkplatz gut ein.

Von dort geht es direkt an die Ostküste von Falster. Traumhafte Radwege führen uns direkt an der Ostseeküste Richtung Norden. Weil man mit dem Fahrrad nicht direkt nach Seeland fahren kann, haben wir eine kleine Inselrunde vor. Mit einer kleinen Fähre fahren wir von Falster nach Bogø und dann über einen 5km langen Damm nach Møn. Diese Fahrt war sensationell. Wir waren erschöpft und hatten schon 90km hinter uns, zwar mit optimalen Bedingungen, aber dennoch anstrengend, nun galt es eine Unterkunft zu finden.

Die finden wir in einem Farmhouse, alles auf Gemeinschaft, Ökologie und Nachhaltigkeit ausgerichtet.
Kleine Weellness Oasen in Form von selbstgebauten Holzliegen im Stoppelfeld, Hängematten mit Sicht zum Sonnenuntergang, Gemeinschaftsküche und Glampingzelten waren angelegt. Wir haben ein charmantes Zimmer mit Klo und Dusche am Gang und einen sensationellen Sonnenuntergang im Stoppelfeld. Besser geht es wirklich nicht. Møn ist schön!!!!

So charmant wie der gestrige Tag zu Ende ging, erlebten wir unser Frühstück. Dieser Spirit der beiden jungen Menschen diesen Fleck zu einem besonderen Beisammensein zu machen, spiegelt sich auch hier wieder. Alles auf dem Tisch war entweder lokal produziert oder selbst geerntet und verarbeitet. Wir lassen uns Zeit und starten unseren Tag noch später als gestern. Ich würde sagen wir kommen der Sache näher 😉

Es ist alles anders als in Südeuropa. Für den Abend muss man sich selbst versorgen – für die sensationelle Lage und das natürliche Ambiente sorgen die Einheimischen mit Bed and Breakfasts. Wir verlassen unsere Farm ausgerüstet mit einer Visitenkarte für Janina, denn Yoga soll es hier auch geben, Richtung Stege.

Dort wurde es Zeit für unser erstes Softeis, dann sind wir gestärkt für die Überfahrt auf der Brücke nach Seeland.

Unser Bed and Breakfast für heute Nacht, besticht wieder durch einen wunderbaren Blick aufs Meer. Eigentlich sind wir nur zufällig hier. Es gab eine Namensgleicheit zwischen zwei Unterkünften und wir denken, wir haben es viel besser getroffen als geplant. Mit der Versorgung fürs Abendessen sind wir vorbereitet und haben alles was wir brauchen um den Abend zu genießen.

Wir planen, wie wir weiter fahren, um eine schöne Runde hinzubekommen. Schweden muss wohl noch auf uns warten, denn dafür ist dann doch die Zeit zu kurz.

Ein Gedanke zu „Es wird schön auf Møn…

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