…. in fünf Tagen haben wir schon, lasst uns zählen wieviel Inseln beradelt:
Wir sind von Hamburg über Lübeck nach Fehmarn gefahren, also Fehmarn, Lolland, Falster, Møn dann Seeland. Nun haben wir uns entschlossen unsere jetzige Tour zu einer dänischen Inseltour zu machen und nicht weiter nach Norden zu fahren. Deshalb geben wir heute richtig Gas und ändern wieder einmal die Richtung.


in PrestöUnser heutiges Bed & Breakfast lag an der Ostküste einer kleinen Halbinsel bei Præstø, dort haben wir die Insel Seeland geduldig bei Regen überquert an die Westküste nach Køng. Dann ging es an der dänischen Fernradroute 8 weiter nach Næstved und bis Korsœr. Dort hatten wir ein Hotel gebucht und hofften auf eine warmes Abendessen. Aus diesem wurde aber am dritten Abend in Folge nichts – das Restaurant war wegen einer Großveranstaltung geschlossen, die Bar auch und einen Pizzaservice gab es nicht. Das Hotel lag ganz einsam im Wald. Unser gebuchtes Zimmer gab es auch nicht mehr, wir bekamen ein Einzelzimmer mit Klappbett, 2 Tüten Chips und 2 Bier – nach 110km kann man auch so schlafen.



Frühstück nutzten wir ausgiebig und es ging weiter zur längsten Beltbrücke von Seeland nach Fünen. Das Stück durften wir nicht mit dem Fahrrad befahren, dafür haben wir einen 11 minütige Bahnfahrt im IC gebucht von Korsœr nach Nyborg. Hier an diesem Nadelöhr treffen wir wieder einige bekannte Gesichter, die wir an der einen oder anderen Stelle der Tour getroffen hatten. Es wird gefachsimpelt, Strecken und Routenideen werden ausgetauscht – ein Ehepaar aus Recklinghausen, ein Paar aus Holland und zwei Frauen, die sich auf der Strecke getroffen haben und nun zu zweit weiterfahren ( die eine 25 und die andere 70 Jahre)




Also erreichen wir auf diese Art unsere weitere Insel Fünen. Etwas spät wegen Zugausfällen, die auch in Dänemark stattfinden ;-), nach den vielen netten Gesprächen mit Mitradlern starten wir unseren Weg von Nyborg nach Svendborg. Über, Wiesen und Felder und immer wieder mit Blick zur Ostsee geht es voran. Am Ende des Tages haben wir auch hier in Dänemark täglich unsere 400-500 Höhenmeter. Es ist also keineswegs flach und immer noch sportlich.




In Svendborg erreichen wir um 19.05 Uhr unsere Fähre nach Æro. Nach 1 Stunde 30 Minuten landen wir in einem unglaublich schmucken Fischerdorf, werden in unserer Unterkunft trotz der späten Uhrzeit mit guten Essen erwartet. Es gibr Fish and Chips aus frischem Dorsch. Hier werden wir uns morgen erstmal umgucken bevor wir weiterfahren. Vielleicht finden wir einen Keramikladen für eine kleine Tonschale, die wir mit nach Hause als Erinnerung nehmen können.




7 Inseln sollten es bis zum jetzigen Zeitpunkt sein und wenn alles nach Plan läuft, kommt morgen noch die Insel Als dazu 😉