… wird steinig und schwer 😉

aber das war uns auch klar, denn um ans Mittelmeer zu kommen, müssen wir eine weiter Gebirgskette überwinden. Und wir müssen ehrlich zugeben, dass wir schon so ein bisschen gegoogelt haben, ob wir dieses Stück nicht doch irgendwie mit dem Zug abkürzen können.

Als wir am nächsten Tag unterwegs waren, wurde uns dann wieder bewusst, wie sehr man sich oft wegen Selbstzweifel oder Angst etwas nicht zu schaffen in seine eigenen Grenzen weist. Wie traurig über alles, was wir heute erleben durften und wir nicht gesehen hätten, hätten wir den Zug genommen.

Der Tag beginnt mit einer Teilstrecke einer Eisenbahntrasse ins Gebirge, der Via Verde del Aceite. 1893 fuhren hier Dampfloks, heute ist es eine Wander- und Fahrradstrecke. Diese hat den Vorteil eine moderate aber ständige Steigung zu haben. Der geschichtliche Hintergrund ist, dass die alten Eisenbahntrassen damals relativ flach sein mussten, damit die Dampfloks die Kraft hatten die Steigungen zu schaffen.

Wir hatten es nicht mehr ganz so heiß, dafür aber wieder mal einen gepflegten Gegenwind und plötzlich waren wir mitten drin in der Gebirgskette. Die Streckenführung war abenteuerlich und wurde motiviert durch unglaubliche Ausblicke. Von Ponte Genil fahren wir nach Lucena, Rute um dann in Iznájar an einem Bergsee zu übernachten.

Ach so und natürlich leiden wir nicht nur, sondern genießen auch 😉

Und weiter geht´s am nächsten Morgen, gut geschlafen, leckeres Frühstück – so machen wir uns auf für unsere Bergtour.

Wir sind immer noch ganz sprachlos, wegen des heutigen Tages, einerseits, weil wir ihn geschafft haben und andererseits wegen der Streckenführung und der Ausblicke.

Bis über 1000 Meter werden wir über Serpentinen hinaufgeführt und zwar soweit, dass wir oben beim Ausatmen unseren Atem sehen konnten und zum Schutz vor Kälte lange Shirts und Regenjacken überziehen mussten (es war trotzdem eiskalt).

Der Ort oben hiieß Zafarraya mit nur ca. 2000 Einwohnern. Dort rollen wir relativ unmotiviert durch ein Steintor und konnten unseren Augen nicht trauen. Da war die unglaubliche Abfahrt. Leider waren wir nicht in der LAge Fotos zu machen, weil wir einfach zu sprachlos waren. Unsere Unterkunft lag auf km 53,4 der Abfahrtsstraße A-402 Richtung Vinuela. Los geht´s!!!!

Als wir ankamen waren wir soo durchgefroren und wurden herzlichen wilkommen geheißen von den drei Schwestern, die dieses Rual Hotel „Cortijo de Salia La Axarquía“ gemeinsam führen. Sehr stilvoll eingerichtet und ganz individuell werden wir behandelt und bekocht. Morgen geht es weiter Richtung Mittelmeer und ich denke das Thema Gebirgswelt ist erstmal geschafft.

2 Gedanken zu „Unser Weg ans Mittelmeer …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert