… auf dem Trassenradweg geht es weiter wie am Vortag. Wir verlassen die Region Valencia und kommen an in der autonomen Gemeinschaft Aragonien mit der Haupstadt Saragossa.


Und es ist wirklich so verrückt, denn auch hier verändert sich die Lanschaft gleich noch einmal. Der Boden hat eine leuchtende Rotfärbung und lässt uns oft stehenbleiben, weil das Farbenspiel mit Himmel, Boden und Grüntönen so beeindruckend ist.

Auch die Wege verändern sich, leider zum Nachteil. Die Radwege sind hier nicht gepflegt oder so angelegt wie in der Region Valencia. Die Strecke zieht sich heute und uns steckt der gestrige Tag noch in den Knochen. Verlockend machen die Bahnschienen rechts von uns auf sich aufmerksam.
Vielleicht doch noch einen kleinen Sprung mit der Media Distanza?? Dieser fährt aber nur einmal am Tag. Es lassen sich auch keine Fahrradtickets mehr buchen. Schade… Wir fahren trotzdem zum Bahnhof in Sarrion und wenn es nur für eine Pause ist. Der Bahnhof ist nicht besetzt und weil der Zug Verspätung hat, war er auch nocht nicht durch. Wir warten einfach, bis er da ist mit einem kleinen Fünckchen Hoffnung vielleicht heute Abend noch in Saragossa zu sein.

Der Zug fährt ein, sofort ist ein Zugbegleiter zur Stelle – fragt ob wir Hilfe brauchen – der Zug wäre eingentlich voll aber er würde noch einmal telefonieren. Im Abteil wird noch einmal alles zusammengerückt und wir dürfen mit. Das Ticket konnten wir im Zug bezahlen und das alles auf spanisch 😉 läuft!!!!


Ab Teruel ist es wirklich komplett voll im Zug, es gibt keine Sitzplätze mehr aber die Aussicht um 17 Uhr in Saragossa zu sein lässt uns am Boden Platz nehmen und in den zwei Stunden googeln wir für eine Unterkunft und freuen uns, dass wir so mehr Zeit für die Pyrenäen Überquerung gewinnen.




Wir finden in der Altstadt direkt an der Basilica del Pilar und dem Plaza del Pilar eine Unterkunft und haben so die Möglichkeit, in der Abendstimmung noch einiges an Eindrücken einzusammeln. Für unsere Weiterfahrt wird uns bei weiterer Planung plötzlich klar, dass wir das Wetter in den Bergen nicht so richtig eingeschätzt haben. „Überraschenderweise“ müssen wir am Pass mit Tagestemperaturen zwisch 3 und 10 Grad rechnen. Dafür sind wir nicht mehr ausgerüstet….





Damit steht der Plan für den nächsten Tag, der eigentlich ein Ruhetag werden sollte – wir werden uns etwas ausrüsten müssen, deshalb steuern wir in Fahrtrichtung eine Decathlon Filiale an und rücken trotzdem schon mal 30km dichter an die Gebirgskette heran. So sind wir unabhängig von den Temperaturen.



Was für tolle Fotos! Gut gemacht, das ihr noch die Bahn genommen habt nach Saragossa und das ihr sie noch bekommen habt. 😉
Wenn man diese Gebäude sieht, sieht man die Größe Europas, des Christentums, der Entwicklung usw. Ich merke, wie wenig ich eigentlich weiß. 😉
Wunderschöne Abendstimmung. Danke für das Teilen. Euch noch eine gute Zeit und viele schöne Begegnungen. 🙂
Was für grossartige Menschen euch begegnen (Bahnfahrt) Das macht, neben den Landschaftsbildern, noch am meisten Spaß, oder? Ihr seid sooo cool. Tschüssi = Tante