… heute wird es anstrengend, das zeigt uns schon das Steigungsprofil unserer Navigationsgeräte. Der Weg von Langeac bis nach Langogne wird einer der anspruchsvollsten Gebirgstracks werden, den wir je mit dem Fahrrad gefahren haben. Wir unterteilen ihn in 2 Abschnitte und sind froh in Alleyras an der Allier ein Hotel zu finden. Ein echtes Hotel mit Heizung 😉 ein gutes Restaurant soll es auch geben. Da dies auf halber Strecke liegt buchen wir telefonisch von unterwegs.

So können wir uns voll und ganz auf die heutige sportliche Herrausforderung konzentrieren. Sehr schnell sehen wir Landschaftsabschnitte, die immer wieder Höhepunkte unserer Reisen sind. Vor Staunen steigen wir oft vom Rad, genießen dabei auch immer die kurze Belastungspause.

Die Sonne kommt raus und macht es möglich vernünftige Pausen zu machen. So bringt uns dieser Tag trotz der Belastung richtig Spaß.

Ja und als wir dann in unserem „Dorfhotel“ ankommen, dürfen wir festtellen, dass das Restaurant im Haus 2025 einen Michelinstern erhalten hat. So geraten wir beiden Weltenbummler auf Rädern zu einem Abendessen auf allerhöchstem Niveau, präsentiert mit so viel Liebe und Leidenschaft. Die Geschmackskompositionen waren abenteuerlich und köstlich. Wir nehmen das „Petit“ Menü, also das „kleine“ Menü. Es gab sieben (!) kleine Köstlichkeiten.

Unsere Köpfe sind voll von den heutigen Erlebnissen, die verschiedener nicht sein konnten und hoffen auf erholsamen Schlaf, damit wir den Restanstieg bis Langogne morgen noch schaffen.

Wir haben gut geschlafen aber trotzdem Respekt vor der heutigen Tour. Etwas über 50km bis Langogne und noch mehr Berge. Wir starten, Proviant vom Hotel für den Tag dabei,das Wetter ist gut, wenig Wind, besser geht es nicht.

Die Aussichten sind wieder extrem schön, aber es ist eben auch wirklich herausfordernd anstrengend. Wir lassen uns natürlich Zeit, nur abends müssen wir in unserem gebuchten Ort zum Übernachten ankommen. Deshalb freuen wir uns heute sehr es doch bis kurz vor 18.00Uhr nach Langogne geschafft zu haben. Zwischendurch haben wir dies schon angezweifelt aber irgendwie klappt es dann immer doch.

Wir übernachten in einem kleinen Hotel, das nur Minimalbetrieb hat wegen Vorsaison. Eine Creperie in der Nähe bekommen wir empfohlen und dort genießen wir leckeres Galette. Morgen geht es weiter nach Montelimar an die Rhone. Wir haben zwei Tage dafür eingeplant.

2 Gedanken zu „Wir finden einen Stern …

  1. Bravo Birgit et Ralf pour votre merveilleux parcours que vous racontez avec brio.
    Nous suivons chaque jour vos aventures avec joie. C’est devenu notre rituel du matin au petit déjeuner. Nous sommes émerveillés de votre voyage. Bravo !

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