… unser Plan mit dem kleinen Sprung mit der Regionalbahn nach Cremona ging tatsächlich auf.

Der Verlauf des Po ist hier etwas gemäßigter, deshalb ist die Infrastruktur für uns Radfahrer komplett ausgebaut. Auf asphaltierten Dammwegen mit wunderbaren Ausblicken setzen wir unseren Weg Richtung Ostküste Italiens fort. Heute gibt es praktisch keinen Wind mehr. So kommen wir aus dem Grinsen nicht mehr heraus.

Somit können wir entspannt unseren Gedanken nachgehen während wir Richtung Osten rollen. Der Blick kann wieder über riesige Felder gleiten und wir treffen viele Radfahrer, die auch gerne zum Fachsimpeln auf uns zu kommen, wenn wir Pause machen.

Von Turin nach Venedig soll dieser asphaltierte Weg gehen, glaubt man hier 😉 wir wissen es besser und denken an den vielen Schotter, den wir hinter uns haben. In Viadana übernachten wir und am nächsten Tag geht die Strecke ähnlich weiter.

Hier ist der Frühling nun massiv ausgebrochen. Alle Pollen, die es gibt fliegen durch die Gegend. Ein Baum macht uns besonders zu schaffen, der Pusteblumen ähnliche Fusseln vom Wind durch die Gegend treiben lässt. Diese Bäume werden hier stehen wie Zinnsoldaten aufgereit und sind Pappeln, für diese Region typisch und für Ralf leider allergisch. Zum Glück hat unsere heute Unterkunft, ein sehr antikes bed and breakfast in San Benedetto Po Fliegennetze am Fester, da kommen die Fusseln auch nicht rein ;-).

Wir stellen fest, dass wir schon ganz schön weit gekommen sind, wieder mal sind wir erstaunt wie sich die km summieren, wenn man einfach jeden Tag fährt und insbesondere Birgit freut sich aufs Meer – wobei Ralf sich sicher auch über eine pappelfreie Zone mit Meeresluft freut 😉

Ein Gedanke zu „Hurra es geht auch anders …

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