wir haben noch einen wunderschönen Abend oben auf dem Berg bei Nina und Francesco. Es ist Vollmond, es gibt selbstgemachte Pizza made by Nina und eine grandiose Ruhe bis auf Käuzchen und Eule und ein paar todesmutige Hornissen 😉 und einen ebenso grandiosen Ausblick. Wir können uns kaum losreißen und schon gar nicht vorstellen wieder auf der Straße zu sein.
Und doch, am nächsten Morgen schon beim Packen der Sachen juckt es uns in den Füßen und die Lust Neues zu entdecken treibt uns voran. Wir bedanken uns bei unseren Gastgebern für die beiden besonderen Tage der Pause und machen uns auf den Weg.
Wieder suchen wir verbeblich vorgefertigte Touren für Radfahrer, wir landen immer wieder auf Bundes oder Landesstraßen – schade, so bleibt es auf dem Weg nach Florenz wieder dabei km hinter sich zu bringen und zwar auf Asphalt und ohne schöne Aussichten. Hohe Konzentration wegen des Verkehrsaufkommens sind wichtig. In Florenz steigert sich der Verkehr nocheinmal zusätzlich. Autos, Motorroller, Motorräder und Busse zwängen sich durch enge Gassen. Wir sind froh als wir in der Altstadt angekommen sind.

Belohnt werden wir mit Abendstimmung und Sonnenuntergang in wunderschönen Licht. Direkt vor unserem Hotel essen wir in einem Restaurant direkt am Arno Fluss natürlich wie immer draußen. Hier kommt das Essen in großer Vielfalt in kleinen Portionen in Boxen. Die Vorspeisenbox unten ist nach Geschmack von leicht (Schinken oben links) bis kräftig sortiert (Käse mit Rosinen unten rechts). Mit kreativen Ideen für kontaktlose Gastronomie (in Papiertüten werden vorbereitete Tischsets gereicht, mit denen man sich den Tisch selbst deckt)lassen wir den Abend ausklingen. Wir bewohnen ein wunderbares Zimmer und nehmen uns die restliche Stadtbesichtigung für morgen Früh vor.
Am heutigen Tag überbrücken wir auf dem Weg zur nächsten Metropole ein kleines Stück mit der Regionalbahn von Florenz bis Brisighella. So ersparen wir uns auf dem Rückweg die erneute Überquerung der Apeninen. Von Brisighella geht es heute noch nach Ravenna, wieder 50km nur Landstrasse. In Ravenna wird morgen das Jahr des Dante eröffnet.
Überall hängt buntes Treiben in der Luft, alles findet ohne übervoll zu sein draußen statt, Musik und viel anzuschauen. Wir beratschlagen wie es weiter gehen soll und wie auf jeder Reise bisher, gestaltet sich der Rückweg schwierig. Wir hoffen auf eine schöne Seestrecke morgen und planen erstmal in Richtung Venedig weiter zu fahren.
















Wie schön euch zu begleiten(ohne in die Pedale zu treten),und diese vielen Eindrücke mitzugenießen. Behaltet nur die Nerven im italienische Straßenverkehr;-) Bin gespannt auf euren nächsten Bericht. Ciao
Hallo, ich bin begeistert von eurem Reisetagebuch und kann mich Lilli nur anschließen. Habt gut auf euch acht und ich bin auch sehr gespannt auf den nächsten Bericht.