kontrastreicher hätte unser Tag heute wieder nicht sein können!

Wir haben uns im schmucken Maribor einen Tag Pause gegönnt, gefaulenzt, gegessen, gefaulenzt und geschlafen. Es war an der Zeit und wir hatten für diesen Zweck eine perfekte Unterkunft im Maribor Hotel Garden gefunden. Zentral gelegen am Hauptplatz der Altstadt und dort starten wir heute nach einem guten Frühstück in diesem wunderbaren, geschmackvollen Räumlichkeiten. Alles sehr städtisch, frisch und international. Sicher bedingt durch die Universität hier am Platz.

Wir verlassen Maribor zunächst über die Draubrücke und dann wieder durch einen ellenlangen Bereich und den scheint es in jedem Land und um jede größere Stadt zu geben… Kik, OBI, Bauhaus, H+M alle Sorten von Tankstellen, McDonalds usw. ich schreibe das immer wieder so erstaunt… wir sprechen unterschiedliche Sprachen und trotzdem ist es so gleich durch den Konsum.

Endlich sind wir wieder auf unserer Tour, nämlich der Eurovelo9, die ab hier nicht mehr voll ausgeschildert sein soll. Das halte ich allerdings für eine Übertreibung. Sie ist gar nicht mehr ausgeschildert. Erst nach 100km tauchte mal wieder ien Schild auf. 🙂 Jetzt macht sich unser neues Navi mit dem Track der Eurovelo bezahlt. Es führt uns wunderbar durch die Strecke von Maribor nach Lasko (hier kommt das slowenische Bier her 😉

Wir fahren durch eine unglaubliche Gegend. Beide hätten wir das nicht erwartet – eine Mischung aus Alpen und Böhmischen Wald. Plötzlich quert ein Fuchs unseren Weg wir waren ganz erstaunt über die Größe. Störche wie schon von Marianne angekündigt suchen hinter Mähdräschern ungerührt nach Nahrung. Und ganz ehrlich bin ich der Meinung auf einer Waldstrecke eine Bären gehört zu haben. Ralf meinte es hörte sich eher an wie ein Elch aber durch Ausschlussprinzip fiel der raus – falsches Land 😉

Sehr ermunternd (und Ermunterung brauchten wir bei einigen Streckenphasen wegen des vielen Auf- und Abs)
war eine Baustellenphase auf unserer Streckenführung… Durchfahrt gesperrt wegen Strassenbau hmmm, keine Alternativroute – keiner schert sich drum – egal also zwischen Baggern, Planierraupen, Pkws über die, durchs ganze Dorf auf beiden Seiten erstmal komplett aufgerissene Straße. Keiner zuckt mit der Augenbraue Uns rettet ein Supermarkt mit ganz viel Flüssigkeit und weiter gehts…

Wir fahren an einem Fluß nach Lasko ein. Als wir uns sicher fühlten gab es noch einen Schlenker an den Berg, aber irgendwie schaffen wir es wieder, dass wir am Abend auf der Terasse sitzen und happy sind über den Tag.

2 Gedanken zu „Slowenien, Sonne und Steigung…

  1. So ein schöner ausführlicher Bericht, da macht das Lesen einen großen Spaß. Bewundernswert, dass ihr es immer wieder schafft das gesetzte Ziel zu erreichen, und es war eine großartige Idee einen Entspannungstag einzulegen. Macht weiter so und kehrt um wenn es zu heiß wird.Liebe Grüße aus dem hohen Norden wo es erfrischend kalt ist.

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