Glück gehabt haben wir mit unserem Appartement und gut geschlafen haben wir auch.


Lecker Kaffee, Orangensaft und Foccacia gab es in dem Bistro von gestern Abend. Alle versorgen uns herzlich und freuen sich über unser italienisches Gestammel.



Weiter geht es durch das Naturschutzgebiet Richtung Chiusi. Etwas beeinträchtigt ist unsere Fahrt durch einen lädierten Vorderreifen von Birgit, der sich anfangs noch durch eine Luftpumpe regulieren ließ, nun aber doch zu einem echten Problem wurde.



Das Wetter wurde auch immer nasser, sowie der Wind krasser. Um Zeit für die Reparatur zu gewinnen überbrücken wir ein paar Stationen mit der Bahn und können uns in Orte in Ruhe darum kümmern.


Morgens starten wir und wollen in Orte bei einem Fahrradhändler noch schnell einen neuen Schlauch kaufen. Der erste Händler existiert gar nicht mehr obwohl bei Google der Laden noch abgebildet war. Blöd wieder ein paar Kilometer umsonst. Nach einer kanppen Stunde und viel Gefrage kommen wir zu unserem Ersatzschlauch. Das hätten wir nie alleine geschafft.


Wir sind jetzt im Gebiet Latinum. Wieder sagenhafte Bilder aber auch sehr, sehr anstrengend. Steigungen wo uns nichts mehr einfällt – außer schieben. In den Kleinstädten ganz enge Straßen aber ganz viele Autos. Wir schlagen uns durch bis Civita Castellana.




Zwischendurch ein super leckeres Eis, tollen Espresso und Natur ohne Ende. Angekommen in Civita Castellana wieder enge Gassen, viele Autos und wieder ein Hotel, das nicht mehr existiert. Gibt es doch gar nicht oder? Homepage da, alles da, nur kein Hotel mehr. Das zweite Haus vor Ort ist auch zu.




Wir sind etwas genervt, schauen in das Café am Marktplatz und sprechen mit dem Barkeeper, ein junger Mann. Wir können auf englisch unser Problem darstellen und innerhalb von 30 Minuten haben wir ein kleines Appartement am Platz.

Heute sind wir drei Wochen auf Tour und unser Kopf ist schon voll mit Erlebnissen. Wir sitzen entspannt am Abend in einer Bar, essen und schauen den Wetterbericht für morgen, sieht gar nicht gut aus. Es bleibt spannend…


P.S. In der Nacht gab es übrigens noch Sturm und Starkregen 😉 und wir sind froh über unser kleines aber warmes Appartement.
Was für unglaubliche Ausblicke. Das liebe ich auch an Italien. Eine überwältigende Natur und dann der Anblick auf eine Stadt,die man im Mittelalter einordnen kann.Leider ist das Wetter nicht so freundlich. Ich wünsche euch gute Weiterfahrt. Ciao = Lilly