… die Fähre hat in Cagliari pünktlich auf die Minute um 10 Uhr angelegt. Auf der Fähre haben wir Eric und Juli aus Vancouver in Kanada kennengelernt. Die beiden sind wie wir in Europa mit dem Rad unterwgs. Mit dem Kanadischen Radlerpaar verlassen wir gespannt die Fähre. Unsere Wege trennen sich hier, denn die beiden wollen an der Westküste entlangfahren und wir starten zunächst in Richtung Osten.

Der Start hätte nicht schöner verlaufen können. Durch Salinen und Salzfelder auf besten Radwegen entlang, wir finden es so entspannt nach dem Gewusel in und um Neapel. Alles ist heil und strukturiert und das Tempo mindestens 2 Beats langsamer.

An der Küste entlang geht es dann auf noch breiteren Radwegen mit traumhaften Stränden weiter, bevor wir dann in Richtung Villasimius auf die Küstenserpentinen stoßen. Damit haben wir nicht ganz so schnell gerechnet, es war megaantrengend aber auch super schön. Die Farben des Meeres, die Strände, dazu der blaue Himmel – einfach wunderschön.

Wir finden ein schönes Hotel mit kleinen Bungalows, ebenerdig – so müssen wir nichts schleppen, haben eine kleine Terasse und können sogar die Beine im Pool baumeln lassen. Hier erholen wir uns wirklich gut.

Am nächsten Tag ist unser Ziel Muravera. Die Streckenführung ist gut. Die Steigungen bleiben, sind aber machbar und Sardinien begeistert uns auch heute mit seiner Schönheit. Ein bisschen Sorgen macht uns die Windentwicklung, die sich natürlich wie immer gegen uns wendet und zwar mit ordentlich Stärke. Morgen geht es dann nämlich Richtung Westküste diagonal von der Ostküste also nach Nordwest, und von dort kommt auch der Wind. Hinzu kommt, dass das ein Bereich auf Sardinien ist, der kaum Unterkünfte hat.

Aber das ist dann morgen 😉 heute haben wir einen wunderbaren Platz gefunden und lassen uns von der sardischen Gastfreundschaft verwöhnen. Morgen ist dann ein rechtzeitiger Start angesagt und wir werden uns gegen den Wind stemmen um die eine Unterkunft, die es dort gibt auch zu bekommen. Wir haben telefonisch auf französisch 😉 reserviert (bis jetzt haben wir immer eine Sprachschnittmenge gefunden um uns zu verständigen) und schon darauf vorbereitet, dass wir eventuell etwas später kommen.

Und das Beste kommt zum Schluss, wie heißen die Schlglöcher auf Sardinien? Sar“Dellen“…

Ein Gedanke zu „Wir sind jetzt auf Sardinien…

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