….der Weg von Bayonne nach Hendaye über Biarritz war schweißtreibend und wirklich anstrengend durch ständiges Auf- und Ab, aber wir werden belohnt mit einem grandiosen Atlantik Finale.

Die Ausblicke, die uns heute geboten werden sind einfach umwerfend. Immer wieder bleiben wir stehen, um wirklich jeden Anblick festzuhalten. Eine Bucht ist schöner als die andere und die Bebauungen so grotesk, teilweise speziell und dazwischen mondän und klassisch.

Wir nehmen den im Bikeline Reiseführer nicht empfohlenen Küstenweg, da wir den Vorteil haben außerhalb der Saison unterwegs zu sein und heute zum Glück kein Wochenendtag ist. So sind wir ohne Massentourismus in Biarritz – großartig.

Etwas mulmig ist uns aber schon auf dem Weg aus Biarritz raus. Heißt es doch nun Abschied zu nehmen, vom Atlantik, von Frankreich und auch von dem großen Vorteil, die Sprache des Landes, in dem man sich aufhält, zu verstehen.

Die europäische Grenze gestaltet sich auch von Frankreich nach Spanien mit ca. 50km Vorlauf und Nachlauf fließend. Die Sprachen hört sich nach und nach anders an, sie wird lauter und schneller. Die Gebäude verändern sich, werden rustikaler und haben fast Ähnlichkeit mit Fachwerkhäusern. Man besteht zwar immer noch auf Menü (Plat1, Plat2, Plat3 😉 die Gerichte werden aber etwas rustikaler und die Mahlzeiten werden nicht mehr mit der französischen Ruhe und Gelassenheit serviert sondern schnell und präzise. Es ist so spannend die feinen Unterschiede der Kulturen zu erleben.

Nun gilt es aber erstmal die groben Unterschiede der Landschaften zu verarbeiten. Waren wir noch eben im mondänen Atlantikort Biarritz, finden wir uns innerhalb zweier Stunden mitten in den Pyrenäen wieder. Wir sind komplett sprachlos. Spanien zieht tatsächlich auch sofort in zwei Stunden alle Register der Bodenbeschaffenheiten aus dem Ärmel. Mal schauen was die nächsten Tage bringen.

Wir freuen uns sehr Bera zu errreichen und zum Glück im einzigen Hotel am Platz eine Unterkunft zu bekommen. Spanien wir sind tatsächlich da und morgen gilt es einige Höhenmeter zu erklimmen.

Ein Gedanke zu „Immer wieder lohnt sich der Weg…

  1. Ach, ist das schön mit euch zu reisen. Ich liebe eure Reiseberichte. Kann alles deutlich nachempfinden und freue mich dabei auf meinem Bürostuhl zu wippen. Bergauf und Bergab. Beim essen wäre ich dann allesdings schon etwas nähergerückt. Gute Reise weiterhin, ihr Helden

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