… unsere Unterkunft in Landeira war sehr entspannt, weil wir die Fahrräder bei uns hatten und unser Gepäck nicht über Treppen und Fahrstuhl den Abend in das Zimmer und morgens aus dem Zimmer geschleppt werden musste.



Eine Gruppe polnischer Motorradfahrer kehrten auch noch ein und natürlich gab es so auch Gesprächsthemen im Austausch, schließlich waren sowohl wir, als auch sie mit Zweirädern unterwegs.
Sie hatten sich Ihre Motorräder aus Polen von einem Frachtunternehmen nach Malaga fahren lassen und sind selbst mit dem Flugzeug geflogen und umrunden nun Portugal und Spanien mit den Motorrädern. Wir wünschten uns gegenseitig gute Fahrt und brachen rechtzeitig nach dem Frühstück auf.



Wir wollten unseren selbsterstellten Tracks noch eine Chance geben. Leider stellte sich ziemlich schnell heraus, dass auch heute der Plan nicht aufging. Tiefe versandete Wege und andere Widrigkeiten stellten sich uns in den Weg.


Wir entschieden uns wieder die Haupstraße zu nehmen. Diese lief parallel zur Autobahn und war leider auch wieder stark vom Fernkraftverkehr belastet. Wir haben aber keine andere Möglichkeit um unser Ziel Évora zu erreichen. Lang gezogenes Auf- und Ab begleitet uns den ganzen Tag. Wir sind angestrengt und trotzdem haben wir zwischendurch auch einen Blick für die schönen Dinge am Wegesrand.

Nach unserem Frühstück geht es dann wieder zurück auf die Landstraße, zunächst in das Zentrum von Evora, wir kaufen etwas ein und Ralf macht einen 10 minütigen Rundgang durch ein kleines Museum und der Kirche. Derzeit passe ich auf Räder und Gepäck auf.





Heute wollen wir einen wichtigen Meilenstein erreichen, der ziemlich unsere Streckenplanung mitbestimmt hat. Es geht um das Erreichen des Alqueva Stausees, immerhin der größte Stausee Europas. Seitdem wir diese Tour planen träumen wir davon den viel gepriesenen Sternenhimmel über dem See mit eigenen Augen zu sehen und jetzt sind wir tatsächlich hier….




Was für ein Finale für den portugiesischen Teil unserer Reise. Wir haben eine traumhafte Unterkunft mit landestypischen Leckereien und bekamen gleich zu Beginn ein Fernglas ausgehändigt um die Nacht genießen zu können.



Wir bereiten noch kurz den morgigen Tag und den heutigen Blog vor und machen uns dann auf dem Weg zum Sternenhimmel. Der war wirlich sensationell, warum das hier so ist? Besonders klare Luft, Reflektion mit dem See und wenig störendes künstliches Licht? Es war atemberaubend. Leider konnten wir kein Foto machen. Dieser Moment muss in unseren Herzen bleiben.
Ja, manche Momente sind auch nur für das Herz. 🙂
Die Kirchen sind ja auch toll. Aber die Kathedrale der Natur ist nicht zu ersetzen. 😉