… bis Cattolica, geht es erstmal weiter an der Strandpromenade Richtung Süden – das war echt Touristenprogramm. Alle fahren mit Leihrädern, haben ihren Blick überall nur nicht auf dem Radweg, jonglieren mit Handy oder Hund im Korb und bedeuten für uns eigentlich ständig Gefahr. Es gibt hier fast keine Radreisende also sind wir Exoten.



Fast draußen aus dem Schlamassel, fällt Birgit erstmal auf, dass sie ihre Sonnenbrille im Sandwichladen vergessen hat, also wieder alles zurück und noch einmal durch dieses Chaos. Zumindest war die Brille noch da 😉 So sind wir zunächst eigentlich sehr glücklich, dass es tatsächlich plötzlich vom Strand weggeht. Der Preis war hoch, also so richtig hoch, ging es doch erstmal mit einer Steigung von 18-20% los. Extremes Schieben bringt uns dann auf den Weg Richtung Monte San Bartolo.



Ja und es kickt uns wieder, diese Ausblicke, die Anstrengung und das gute Gefühl danach. Ein wenig nerven heute am Samstag die vielen Motorradfahrer, aber auch die wollen ihren Spaß 😉






Die Strada Panoramica Adriatica bringt uns dach Pesaro, wir kommen über den Hafen in die Stadt und treffen hier wieder auf die vielen Strandtouristen.





Denn nach unserer Abfahrt aus dem Naturschutzgebiet fahren wir nach Fano wieder an der Strandpromenade entlang. Etwas abseits haben wir uns in einem Landhaus im Grünen eingebucht und freuen uns auf eine ruhige Nacht nach einem Picknick im Garten.





Nach unserer idyllischen Übernachtung und dem sehr persönlichen und herzlichen Frühstück machen wir uns auf dem Weg zu einem Kontrastprogramm, das größer nicht sein konnte. Der heutige Marathon in Fano begleitet uns mit so viel positiver Energie am Straßenrand, das steckt an. Weiter geht es mit dem Harley Davidson Treffen in Senigallia, auch hier wieder zu spüren die Begeisterung für das Hobby und der Spaß an der Sache. Überall an den Strandpromenaden sind Sonntagsausflügler und Sonnenanbeter.



Auf dem Weg nach Ancona tauschen wir uns mit einem Paar aus Frankfurt aus, das mit dem VW Bus unterwegs durch Sardinien und Kalabrien war. Auch die genießen den täglichen frei gewählten Ortswechsel und empfinden dies als Freiheit.



Ancona wird laut und schnell, erfordert viel Konzentration beim Fahren, weil auch alle Autos möglichst die eine Straße am Meer nutzen wollen, die keine Anstiege hat. Unsere Übernachtung stimmt uns schon auf morgen ein, denn die geht einfach nur rechts ab aber auch rechts hoch 😉 dafür haben wir ein ruhiges Plätzchen zum Schlafen ein wenig abseits gefunden. Restaurant ist geschlossen, also noch einmal los zu Fuß auf und ab in die nächste Pizzaria. Herrlicher Sonnenuntergang auf dem Rückweg und wieder einmal Spannung auf das, was am nächsten Tag kommt.


